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Erde & Kompost » Der MEG-Gartentipp

Neuanlage von Rasen

Die Neuanlage von Rasen ist nicht ganz einfach. Wer mit dichtem und sattem Grün belohnt werden möchte, sollte auf einige wesentlichen Dinge achten. Im Folgenden sind die wichtigsten Arbeitsschritte zu einem langlebigen und robusten Rasen aufgeführt:


Bodenvorbereitung
• Der Boden, Grundlage für alles Weitere, sollte zuerst mit einer tief wendenden Methode (Umgraben oder Fräsen) bearbeitet werden. Bei sehr schweren Böden erleichtern Sand oder Lavasplitt den Wasserabfluss und verbessern die Sauerstoffversorgung der Graswurzeln.

• Eine Gabe von 3-5 l/m² Oberhessischem Qualitätskompost (bei sehr humusarmen Böden bis max. 10 l/m²) belebt den Boden und sorgt für eine gute Bodenstruktur.

• Beim Einrechen des Kompostes sollten auch gleichzeitig grobe Erdklumpen und Steine entfernt werden. Die so vorbereitete Fläche braucht anschließend zwei bis drei Wochen, um sich zu „setzen“.


Aussaat
• Ab April ist die günstigste Zeit für die Raseneinsaat gekommen. Das Saatgut keimt erst bei einer Bodentemperatur, die auch nachts nicht unter 10 °C sinkt und braucht zum Keimen gut eine Woche. Die Grassamen werden bei windstillem, trockenem Wetter auf den gut rückverfestigten feinkrümeligen Boden ausgebracht. Bei Verwendung einer Qualitätsmischung werden 25 g Saatgut/m² benötigt. Bringen Sie zunächst die Hälfte der berechneten Menge aus und streuen Sie anschließend die zweite Hälfte quer dazu aus. So erreichen Sie eine gleichmäßige Verteilung des Saatguts. ODER: Mischen Sie das Saatgut mit der doppelten Menge Sand und verteilen Sie diese Mischung gleichmäßig über ihre Fläche.

• Nach der Aussaat wird der Boden gewalzt oder mit einer Schaufel festgeklopft, damit die locker aufliegenden Samen Bodenschluss bekommen.

• Eine kontinuierliche Feuchthaltung ist während der Keimphase (bis zu 3 Wochen) unbedingt erforderlich! In Trockenperioden sollte mit feiner Brause gründlich gewässert werden!


Pflege
• Der erste Schnitt des Rasens (Schröpfschnitt), erfolgt bei einer Aufwuchshöhe von ca. 8 cm auf eine Schnitthöhe von 4 bis 5 cm. Hierbei ist besonders wichtig, dass der Rasen trocken ist und die Messer des Rasenmähers sehr scharf sind. Ansonsten könnten die erst schwach verwurzelten Pflänzchen leicht herausgerissen werden.

• Eine leichte Stickstoffgabe nach dem Schröpfschnitt regt die Seitentriebbildung sowie die Bestockung der Pflanzen an und sorgt so für einen dichten Rasenaufwuchs.


Tipp:
Für die Neuanlage Ihres Gartens, z. B. nach dem Hausbau, empfehlen wir die Gartenerde aus der Produktreihe Erden aus Hessen als Auffüllsubstrat bzw. als Mutterbodenersatz. Sie ist unkrautsamenfrei, gut zu verarbeiten und mit allen Nährstoffen für das Pflanzenwachstum sehr gut versorgt. Bei Neuanlagen wird sie in einer Schicht von 15-30 cm locker aufgeschüttet.

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Flyer zum Ausdrucken

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