Marburger Entsorgungs Gesellschaft

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Das bild zeigt die Kompostwendemaschine. Das Bild zeigt Säcke mit verschiedenen Erdesorten. Das Bild zeigt Kompostmieten unter Planen aus Gore tex. Das Bild zeigt blühenden Lavendel.
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MEG - Kompostierungsanlage Cyriaxweimar: Vom Teller in die Tonne

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  • Das Bild zeigt die Biogasanlage der MEG in Cyriaxweimar.
  • Das Bild zeigt eine Bucht mit Oberhessischer Erde.
  • Das Bild zeigt Obst- und Gemüseabfälle in einem Vorsortiergefäß.
Das Bild zeigt einen Teller mit Resten einer Grillmahlzeit, die jemand in ein Vorsortiergefäß füllt. (neues Fenster)

Die kompostierbaren Abfälle aus Küchen und Gärten – oder auch "Biomüll" - werden in Marburg in der grünen "Biotonne" getrennt gesammelt. Das hat einen guten Grund, denn der "Biomüll" ist kein Abfall sondern ein wertvoller Rohstoff. Die Marburger Entsorgungs-GmbH nutzt das Material zur Energiegewinnung und veredelt es anschließend zu hochwertigem Kompost.

Das gewonnene Biogas liefert Strom und Wärme für etwa 400 Haushalte im Stadtwald. Der Marburger Kompost wird von vielen Hobbygärtnern und professionellen Garten- und Landschaftsbaubetrieben als wertvoller Dünger geschätzt. Die Produkte der Kompostierungsanlage in Cyriaxweimar werden mehrmals im Jahr von der Gütegemeinschaft Kompost auf ihre Inhaltsstoffe geprüft. So wird eine gleichbleibend gute Qualität garantiert.

Für das Befüllen der Biotonnen hat sich seit der Inbetriebnahme der Biogasanlage einiges verändert. Durften anfangs nur die rohen Abfälle aus der Küche in die grüne Tonne, sind nun auch die Reste vom Teller willkommen. Denn Kartoffeln, Nudeln und andere energiereiche Lebensmittel bringen auch die Biogasproduktion auf Touren.

Was darf in die Biotonne:
• Obst- und Gemüsereste
• Gartenabfälle wie Laub, Grasschnitt, Moos und Fallobst
UND:
gegarte Speisereste inklusive Fleisch- und Soßenresten
• Speiseöle, Fette und Frittierfette

Grundsätzlich gilt:
Alles was auf dem Teller war, darf auch in die Biotonne!

Bei klaren Suppen sollte man die festen Bestandteile auffangen und nur die Brühe im Ausguss entsorgen. Bei Soßenresten etc. kann eine Extralage Zeitungspapier einer Pfützenbildung vorbeugen.

Für die Gastronomie und Großküchen greifen gesetzliche Vorgaben, die andere Entsorgungswege vorschreiben.

Nach wie vor ist Trennen aber wichtig, denn:
Nur aus gut getrenntem Bioabfall kann Biogas und hochwertiger Kompost gewonnen werden!

Damit die Betriebsabläufe auf der Biogas- und Kompostanlage der MEG funktionieren dürfen keine Fremdstoffe enthalten sein. Folgende nicht kompostierbare Abfälle gehören z. B. in den Restmüll:

• Kunststoffe aller Art
• Steine
• Glas
• Dosen, Metalle
• Babywindeln
• Blumentöpfe
• Gummi
• Lederartikel
• Kehricht
• Staubsaugerbeutel
• Kohlenasche
• Zigarettenkippen
Plastiktüten - oft landen sorgfältig sortierte Bioabfälle in Plastiktüten verpackt in der Biotonne. Besser ist es, den Inhalt der Tüten in die Biotonne zu entleeren und die Tüte anschließend in die Restmülltonne zu werfen.

Weitere Tipps und Informationen rund um das Sammeln und Trennen von organischen Wertstoffen erhalten Sie auf den Internetseiten des Fachdienst Stadtgrün, Umwelt und Natur zum Thema Bioabfälle oder im Abfall ABC.
An welchen Stellen Sie im Marburger Stadtgebiet alles Nützliche (Bio-) Abfall bekommen (z. B. Laubsäcke, Biobeutel und Grüne Karten) erfahren Sie beim Abfallservice des Dienstleistungsbetriebes der Stadt Marburg.

Auch persönliche Anfragen werden gerne beantwortet.

Kontakt
Marburger Entsorgungs-GmbH
Herr Sven Bratek
Kompostierungsanlage Cyriaxweimar
Cyriaxstraße 70
35043 Marburg
Telefon (0 64 21) 93 09 0
Telefax (0 64 21) 93 09 1
mrkompost@aol.com

Öffnungszeiten
Montag - Donnerstag 07:30 -15:30 Uhr
Freitag 07:30 -14:30 Uhr
Letzter Samstag im Monat 09:00 -12:00 Uhr
Donnerstag (April bis Oktober) 07:30 -18:00 Uhr
Samstag (April, Mai und Oktober) 09:00 -12:00 Uhr

Letzte Aktualisierung am 22.08.2016 E-Mail an den Redakteur

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